Kreisverband Lindau

10 Jahre Senioren Union im Kreis Lindau
 
Im Jahre 2004 wurde die CSU-Seniorenunion des Landkreises Lindau in Lindenberg aus der Taufe gehoben. 
BM Dr. Gerd Müller und MdEP Markus Ferber halten bei der zehn Jahresfeier Festabsprachen.
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Zwölf Gründungsmitglieder werden  mit Urkunden geehrt.

Unserem Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter und dem damalige Bezirksvorsitzende der CSU Senioren Erich Schwaiger gelang es vor 2004, den in Lindau ansässigen Ruheständler Dr. Ernst Ammann mit der Gründung eines CSU Senioren Kreisverbandes zu überreden. Und wer den umtriebigen und beruflich äußerst erfolgreichen Rentner kannte bzw. kennt, war überzeugt, dass der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen würde.
Mit den Schwerpunktthemen -  Politik mitgestalten, attraktive Veranstaltungen und Partnerschaft der Generationen - gelang es ihm in seiner achtjährigen Amtszeit als Vorsitzender jede Menge Gleichaltriger zu aktivieren und dadurch die Anzahl der Mitglieder bis 2014 auf nahezu achtzig zu erweitern. 
Mit  vielen  hochinteressanten Veranstaltungen und Reisen begeisterte er die Mitglieder. Aber auch mit fundierten Eingaben und Anregungen an hochrangige Landes- und Bundespolitiker meldete sich der Pragmatiker sowohl anerkennend als auch kritisch im Namen der Senioren oft zu Wort. 
Im März vergangenen  Jahres verzichtete Dr. Ammann auf eine Wiederwahl und Roderich Heinze, pensionierter Lehrer aus Wasserburg, übernahm den Vorsitz.
Er war es auch,  der die Jubiläumsveranstaltung in Oberreute vor achtzig Mitgliedern und Gästen  eröffnete. Nach Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, zuletzt Rudi Janisch und Paul Straub, dankte Roderich Heinze den zahlreich erschienenen Gastredner wie BM Dr. Gerd Müller, MdEP Markus Ferber, MdL Eberhard Rotter und Eric Beißwenger, stellvertretende Landrätin Margreth Mader, 2. Bürgermeisterin von Oberreute Heike Hauber und dem Bezirksvorsitzenden der CSU Senioren Schwaben Winfried Mayer für ihr Erscheinen. 
In den sich daran anschließenden Grußworten und Reden  war der Grundgedanke der  Seniorenunion stets präsent: 
Die Erfahrungen der älteren Generation gestaltet die  Zukunft mit und wirkt in den politischen Raum hinein. Die Senioren sind frei von Zwängen und der Staat kann auf den Erfahrungsschatz dieser Generation nicht verzichten. 
Mit dem Alter werde man gelassener, so Dr. Gerd Müller. Auch er, so seine Aussage, sei inzwischen so weit, dass er nicht mehr für jeden lüge und sich nicht mehr verbiegen lasse.
Eberhard Rotter betonte, dass die Landes-CSU stolz auf ihre Senioren sein kann sie ist eine unverzichtbare Arbeitsgemeinschaft die anerkannt und geschätzt werde.
Margret Mader verwies auf die höchst interessanten Biografien der ihr bestens bekannten Mitglieder und der sich daraus entwickelnden Kommunikationen bei Veranstaltungen wie dieser. 
Der Bezirksvorsitzende Winfried Mayer bemängelte den zu geringen Stellenwert den die Senioren in der realen Politik erfahren würden, ganz im Gegensatz zum Nachbarland Österreich, wo ohne die Meinung der Senioren nichts gehe.
Markus Ferber hob in seiner Rede das Miteinander der Generation hervor. Das vorhandene Wissen müsse unbedingt weitergegeben werden.  Ferber und  Müller gingen in ihren Reden auch auf die aktuellen politischen Themen wie Ukraine, IS-Terror in Syrien und Nordirak, die Rolle der Türkei in dieser Region sowie die starke Stellung der EU ein. Insbesondere wurde die kluge Politik von Kanzlerin Angela Merkel hervorgehoben die mit ihrem Kurs, nämlich Verhandlungen mit Putin auf Augenhöhe zu führen, ganz im Gegensatz zu den USA, vollkommen richtig liege.
Eine von Margreth Neudert  zusammengestellte Bildpräsentation ließ die Aktivitäten der vergangenen Jahre Revue passieren. Zum Abschluss der Veranstaltungen ehrte MdEP und schwäbischer CSU Bezirksvorsitzender Markus Ferber  Hermann Zirn, German Weh, Norbert Schlachter, Margreth Neudert, Gabi und Horst Miller, Norbert Kraft, Roderich Heinze, Rainer Breg, Theo Bihler, Reinhold Aerne und Dr. Ernst Amman für 10-jährige Mitgliedschaft.
Dr. Ernst Ammann dankte den Redner für die anerkennenden Worte und appellierte an die Anwesenden weiterhin Werbung für die Seniorenunion zu betreiben, um damit die direkte Einflussnahme in die Politik zu untermauern. Insbesondere seien die Frauen noch unterrepräsentiert, dies gelte es zu ändern, so Ammann. Eine CSU-Mitgliedschaft ist für die Seniorenunion nicht notwendig und der Jahresbeitrag von 6.--  €  zumutbar, einzige Voraussetzung ist das erreichte sechzigste Lebensjahr. 
Roderich Heinze schloss  die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank für das große Interesse. 
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