Kreisverband Lindau

 
 
Berichte über unsere Veranstaltungen in den Jahren ab 2014 und früher
 
Leben im Alter – Lust oder Last? Was erwartet uns im Alter?

Um diese Frage zu beantworten, lud die Senioren-Union Kreis Lindau und die CSU-Ortsverband Scheidegg zu einer Podiumsdiskussion ins ev. Pilgerzentrum nach Scheidegg ein.
 
Bezirksrat und Fischens Bürgermeister Edgar Rölz, Ingeborg Patzke vom Landratsamt Lindau und Frau Irmgard Wehle-Woll von der Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas Sozialstation stellten sich den Fragen der zahlreich erschienen Gäste und Zuhörer.
 
Edgar Rölz führte aus, welche Aufgaben der Bezirk Schwaben wahrnimmt, dieser u.a. über 293 Millionen Euro für Sozialleistungen in Schwaben aufbringen muss. Aufgrund der immer höher werdenden Lebenserwartung und der Zunahme an Demenzerkrankungen werde dies zukünftig aber nicht ausreichen. Deshalb müsse das Thema private (Pflege-) Vorsorge von Politik und Gesellschaft dringend angegangen werden, so Rölz.
 
Frau Patzke, Teamleiterin für Soziale Beratung beim Landratsamt Lindau, pflichtet bei. Ein weiterer Ansatzpunkt ist aber auch die Förderung und Anerkennung ehrenamtlichen Engagements, so Patzke. Sie berichtet über die Inhalte und Ziele des im Herbst stattfindenden und vom Landratsamt initiierten Kurses des Seniorenbegleiters.
 
Viele Menschen möchten sich gerne ehrenamtlich engagieren, wissen aber nicht wo und wie .Frau Wehle-Woll informierte die interessierten Zuhörer des Weiteren über die vielfältigen Dienstleistungsangebote, die im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten, Nachbarschaftshilfen und ambulanter Dienstleistungen im häuslichen Umfeld möglich sind.
 
So biete die Sozialstation Lindenberg u.a. Kurse für pflegende Angehörige, Ehrenamtliche und sonstige Interessierte an, berät in allen pflegerischen Angelegenheiten oder kommt ins Haus, wenn die Selbstversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann.
In einem waren sich Publikum und Referenten einig: Ob das Alter mehr Last als Lust ist, hänge mitunter auch von jedem Betroffenen selbst ab.
Der 65-jährige, der sich ab Renteneintritt nicht mehr beschäftigt oder am Gemeinschaftsleben teilnimmt, läuft eher Gefahr zu vereinsamen und das Alter als Last zu empfinden, als derjenige, der sich seinen Hobbys oder neuen Aufgaben, wie bspw. ehrenamtliches Engagement, widmet.
 

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